Abschied von Samba Hit I

Das Brandenburgische Haupt- und Landgestüt hat zu Anfang der Decksaison 2018 einen großen Verlust erlitten. Mit Samba Hit I hat einer der bekanntesten Vererber die züchterische Bühne verlassen. Trotz sofortigen sonntäglichen Transport in die Klinik konnte dem unter plötzlichen Kreislaufproblemen leidenden Hengst nicht mehr geholfen werden.

Samba Hit I entstammt der bekannten Neustädter P-Familie und war ein Vollbruder der berühmten Weltmeisterin Poetin I.
Er selbst war Körungssieger, Gewinner seines 70-Tage-Testes, mit Hans-Heinrich Meyer zu Strohen 2001 Vize-Bundeschampion und 2004 mit Christian Flamm dritter der sechsjährigen Dressurpferde in Warendorf.
Für Samba Hit I stehen 70 S-Erfolge bis Grand Prix zu Buche, davon 31 Siege. Mit Christian Flamm brillierte er auf den Turnierplätzen in Hamburg, Aachen, Dortmund und Bremen. Sie waren viertplatziert im Nürnberger Burgpokal 2006 und Landesmeister in Berlin-Brandenburg.
Für die Zucht hinterlässt Samba Hit I 216 eingetragene Zuchtstuten von denen 79 mit der Staatsprämie ausgezeichnet wurden und 9 gekörte Söhne. Bei der FN sind 425 Sportpferde registriert mit Erfolgen in allen Disziplinen bis zur Klasse S. International machen derzeit vor allem Sueno II mit Elena Fernandez (Schweiz) und  EM-Teilnehmer Rumba Hit  mit Aleksandra Szulc (Polen) auf Samba Hit I aufmerksam.