Die Zukunft der Pferdebetriebe

Erstes Kooperationsseminar des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes, des Pferdesportverbandes Westfalen und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung - ein voller Erfolg!

Oelde (PV). Das Wohl der Pferde und die sichere Zukunft ihres Unternehmens sind zwei Anliegen, die für die Besitzer von Pferdebetrieben oberste Priorität haben. Vor diesem Hintergrund fand Mitte April das erste Kooperationsseminar des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes, des Pferdesportverbandes Westfalen und der Deutschen Reiterlichen Vereinigung statt. Es war komplett ausgebucht. Für gut 70 Teilnehmer ging es zu Potts Brauerei nach Oelde. Und dort standen spannende Themen auf dem Programm. Den Einstieg machte der ehemalige Sportchef der FN, Reinhard Wendt, mit einem sehr persönlichen Vortrag unter dem Titel „Tierliebe alleine reicht nicht!“. Er beleuchtete die Beziehung zwischen Mensch und Pferd im Wandel der Zeit.  Das Pferd im Spannungsfeld zwischen Tradition, Wirtschaftlichkeit und Öffentlichkeit rückte Tierarzt

Dr. Karsten Zech (Oldenburg), Mitarbeiter der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, in den Fokus seiner Ausführungen. Welche Anforderungen heute an eine fachgerechte Pferdehaltung gestellt werden und wie die praktische Umsetzung aussehen kann, erfuhren die Teilnehmer schließlich von der Bochumer Architektin Urte Meermann.

Neue Erkenntnisse und Ideen ergaben sich aus dem Podiumsgespräch über die Herausforderungen für eine erfolgreiche Zukunft der Pferdebetriebe. Hier diskutierten Christoph Meyer zu Hartum vom Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverband, Jan-Dirk Braß vom Pferdesportverband Westfalen und Thomas Ungruhe von der Deutschen Reiterlichen Vereinigung. PV-Geschäftsführerin Brigitte Hein gewann einen äußerst positiven Eindruck von der Premiere des Fachseminars: „Eine solche Kooperation macht wirklich Sinn und sollte wiederholt werden.“

Quelle: PV Münster

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