Neuerung auf der „Lützower“ Reitanlage

Planckstraße weiter nutzen und beleben

Herford. Frischen Wind auf der vereinseigenen Reitanlage sowie Verbesserungen für die Mitglieder und Einstaller verspricht sich der „Lützow“-Vorstand von einer Neuerung, die zum 1. Februar in Kraft tritt: Die Betriebsleitung wird Dieter Ossiek übertragen. Mit diesem Schritt wird eine fast drei Jahre währende „Übergangslösung“ Geschichte, in der einige Vereinsmitglieder Außergewöhnliches geleistet haben – und zwar im Grunde ehrenamtlich.
Für den Vorsitzenden Klaus Brinkmann ist dieser Schritt ein Bekenntnis zum Standort Planckstraße. „Die Anlage ist in die Jahre gekommen und in Sachen Pferdehaltung nicht auf dem neuesten Stand, aber sie bietet nach wie vor sehr gute Möglichkeiten fürs tägliche Reiten ebenso wie für Turniere“, sagte Brinkmann in einer Einstallerversammlung. Der Vorstand suche weiterhin nach einem alternativen Standort, der aber auch nur dann realisiert werden könne, sobald ein Käufer für die bestehende Anlage gefunden worden ist.
Bis dahin werde der Verein vernunftbasiert und im Rahmen seiner Möglichkeiten in die Anlage investieren. Dies werde in Absprache mit den Einstallern, Mitgliedern und der neuen Betriebsleitung erfolgen. Die Anlage von Paddocks sowie die Nutzbarmachung des Außenreitplatzes seien bereits angesprochen worden.
Die Vorgeschichte: Nach Beendigung eines Pachtverhältnisses im Herbst 2011 waren die Vereinsmitglieder Dieter Eickmeyer sowie Susanne und Wolfgang Müller in die Bresche gesprungen. „Ihr seid beim Betrieb der Anlage von vielen Mitgliedern unterstützt worden, aber die Hauptlast habt doch immer ihr gemeinsam mit Familie Ossiek getragen – dafür auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank seitens des Vorstands“, betonte Brinkmann.
Gemeinsam mit Ossiek, dessen Frau Silke und Tochter Lisa freute Brinkmann sich, dass Eickmeier ebenso wie Müllers eine weitere Zusammenarbeit und Unterstützung bereits signalisiert haben. Und dass der „Lützower Geist“ allgemein lebendig ist, zeigte während der Einstallerversammlung eine spontane Zwischenfrage nach einem Termin für eine Aufräumaktion: „Wenn wir derart an einem Strang ziehen, dann können wir viel bewegen“, appellierte Brinkmann an die Anwesenden und alle Mitglieder.

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