Lützower Pferdesporttage - Ergebnisse vom Samstag

Niels Kneifel

Tolle Stimmung in Herford!

Pony-Zweispänner S
Das Podium in dieser Prüfung ging komplett an Kaderfahrer. Ohne Hindernisfehler und mit einer schnellen Phase A siegte hier Niels Kneifel (RFV Wunstorf). Zweiter wurde Jan-Felix Pfeffer, der in Hindernis 1 Bestzeit gefahren war. Dritter wurde der Mindener Christof Weihe. In der Kombinierten Wertung führt Pfeffer vor Dieter Baackmann und Christof Weihe. Baackmann war Fünfter im Gelände.

Pony-Vierspänner S
Auch hier machten die Kaderfahrer die Sache unter sich aus. Mit knapp vier Punkten Vorsprung gewann Thomas Bär, dessen Nerven allerdings erst besonders strapaziert wurden: Noch vor dem ersten Hindernis musste Bär warten, bis es wieder instand gesetzt worden ist. "Der Bundestrainer hatte mir vorher gute Tipps gegeben, wie ich in einer Zwangspause die Konzentration bewahre, das war sehr wertvoll", sagte der junge Fahrer anschließend. Zweiter wurde Steffen Brauchle, der in zwei Hindernissen Fehler hatte. "Hindernis 5 ist aber wirklich eng, und mit einem unerfahrenen Pferd im Gespann wird's schwierig", sagte Brauchle. Dritter wurde Tobias Bücker, der mit seiner Runde zufrieden war. In der Kombinierten Wertung führt Brauchle vor Bücker und Dressur-Sieger Dieter Höfs. Höfs hatte ein junges Pferd im Gespann, das erst seine zweite Geländefahrt überhaupt absolvierte.



Pferde-Zweispänner S
Eine ganz knappe Sache war die Entscheidung bei den Pferde-Zweispännern: die ersten drei Fahrer haben alle eine 68 vor dem Komma stehen. "Einfach nur k.o." war Sebastian Warneck, nachdem er mit beiden Gespannen durchs Gelände war. Doch die Anstrengung hat sich gelohnt: Erster und vierter Platz! Mit seinem Vize-Weltmeister-Gespann landete Warneck ganz vorn, unter anderem dank Bestzeiten an drei von den sieben Hindernissen. Zweiter wurde Marco Freund, der voller Stolz auf seine Pferde war: "Die beiden haben hammermäßig mitgemacht." Auch seinen Respekt vor Hindernis 1, dem Herforder Wall, haben die beiden ihm nehmen können. Dritter wurde Arndt Lörcher, der sich darüber freute, dass er in jedem Hindernis die Ideallinie getroffen hatte.  In der kombinierten Wertung liegt Freund vor Warneck und Lörcher.


Pferde-Vierspänner S
Hier gab es einen schönen Erfolg für einen Fahrer aus der Region: Dirk Gerkens aus Paderborn, Mitglied des B-Kaders, ließ sein Gespann richtig gehen. In vier Hindernissen holte er die Bestzeit, entsprechend zufrieden war er nach seiner Vorstellung. Dicht auf den Fersen war ihm Christoph Sandmann, der in den restlichen drei Hindernissen die Bestzeit fuhr. Und hätte Sandmann nicht an Hindernis drei nach einem kleinen Missverständnis mit seinen Pferden einen Ball heruntergestoßen, wäre er vorn gewesen. Dritter wurde Andreas Wintgens. Vor dem Kegelfahren führt in der Kombinierten Wertung Sandmann vor Mareike Harm (Achte im Gelände mit zwei Hindernisfehlern) und Rainer Duen.

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