Fontainebleau: Zwei-Sterne-Sieg für Michae Jung und Sam

Überlegener Nationenpreissieg für Frankreich

Fontainebleau/FRA (fn-press). Pünktlich zum Beginn der Weltmeisterschaftssaison 2014 melden sich die WM-Titelverteidiger, Michael Jung und La Biosthetique Sam, erfolgreich im Sport zurück. Das Paar gewann die internationale Zwei-Sterne-Kurzprüfung im französischen Fontainebleau und – wie schon so oft – wurde Multi-Champion Jung in der Prüfung auch noch Zweiter, mit Nachwuchspferd Ricona TSF. In der Drei-Sterne-Hauptprüfung belegte er mit deren Vollschwester fischerRocana Platz sieben. Der erste Nationenpreissieg der Saison ging an das Team von Gastgeber Frankreich.

„Das war ein toller Auftakt in die Saison. Sam ging hier in Frankreich sehr gut und das lässt auf die weiteren Prüfungen in Richtung Weltreiterspiele hoffen“, sagte Bundestrainer Hans Melzer (Putensen). Der vierbeinige Olympiasieger, Welt- und Europameister war im vergangenen Sommer kurz vor den Europameisterschaften ausgefallen, allerdings konnte Jung seinen EM-Titel im schwedischen Malmö mit Halunke FBW erfolgreich verteidigen. Bei ihrem Start in Fontainebleau dominierten Jung und Sam mit Abstand die Dressur, kassierten einen Abwurf im Springen und galoppierten in einem ruhigen Geländeritt unangefochten zum Sieg. 44,9 schlugen am Ende für das Paar zu Buche, zwei weniger als für Jung und Ricona TSF. Auf dem dritten Platz landete der Franzose Didier Schauly mit dem Hannoveraner Wordly du Hans mit 47,3 Minuspunkten.

Die internationale Drei-Sterne-Nationenpreisprüfung ging in der Einzelwertung an Elaine Pen mit Vira. Die Niederländerin beendete das CICO3* mit 41,4 Minuspunkten punktgleich mit der Italienerin Vittoria Panizzon mit Borough Penny. Dritter wurde der französische Einzelreiter Arnaud Boiteau mit Quoriane Ene HN mit 47,8 Minuspunkten.

Im Nationenpreis führte kein Weg an den Franzosen vorbei. Die Equipe Tricolore siegte mit über 30 Punkten Vorsprung (150,4) vor den Teams aus den Niederlanden (181,8) und Großbritannien (223,6). Deutschland war in Fontainebleau nicht mit einer Mannschaft vertreten. „Die Franzosen waren in Fontainebleau in Topbesetzung am Start, sowohl quantitativ als auch qualitativ. Man merkt schon jetzt, dass sie sich viel für die WM im eigenen Land vorgenommen haben“, sagte Hans Melzer.    Hb

Quelle: FN Aktuell / Uta Helkenberg

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