Lützower Pferdesporttage M** / S **

Youngster-Tour Einen gefälligen Parcours präsentierten die Designer Eckhard Hilker und Ulrich Stedefeder den Sieben- und Achtjährigen im M**.

Drei nicht allzu schwierige Distanzen waren noch die größten Aufgaben, entsprechend verteilten sich die Fehler auf den Kurs. Am häufigsten fielen die Stangen am letzten Sprung, der auf dem Weg zum Ausritt stand. Von den Siebenjährigen lösten Adolfo Pacheco und Double O Seven (KWPN von Mr. Blue x Celano) die Aufgaben am besten. Der Schwagstorfer, gebürtiger Argentinier, steuerte seinen Schimmelhengst in 59,30 Sekunden über die zehn Hindernisse. Fast drei Sekunden mehr brauchten Gerrit Nieberg (Wolbeck) und seine hannöversche Stute Verdinale von Verdi x Drosselklang II. Skelton (Westfale von Stalypso x For Keeps) unter Jan Sprehe erreichte Rang drei.

Toni Hassmann und Clooney gewannen die Abteilung der Achtjährigen. Der Lienener und sein Holsteiner (Clarimo x Contender) absolvierten den Parcours in 56,90 Sekunden. Der Rietberger Christian Markus wurde mit der belgisch gezogenen Bellissimia van de Bunte (Larino x Amethist) Zweiter. Auf Rang drei schob sich Tim Rethemeier mit Zeta, einer Holsteinerin von Cassini II x Lavall I.

Große Tour

In der Großen Tour stand ein S**-Springen mit Stechen auf dem Programm. 48 Paare starteten in den Normalparcours, von denen sich 16 mit einer fehlerfreien Runde für das Stechen empfahlen. Der verkürzte Parcours ging über sieben Hindernisse, darunter eine zweifache Kombination. Eine Wendung - von der Zweifachen auf einen Oxer - sowie eine lange Galoppstrecke boten Möglichkeiten, die Prüfung für sich zu entscheiden. Nicht so ganz den Eindruck vom idealen Fluss über den Hindernissen hinterließ Karl Brocks Wallach Skyliner - der große Braune schien förmlich über den Hindernissen in der Luft zu verharren. Aber trotz seiner Größe zeigte sich der Hannoveraner wendig, und den Sieg perfekt machte seine gewaltige Galoppade hin zum letzten Sprung. 39,18 Sekunden hatten die beiden gebraucht, so wenig wie keiner vor und keiner nach ihnen. Zweite wurden Dirk Klaproth und Graf Moritz - genau den Platz hatten die beiden schon im S*-Springen am Freitag belegt. Auf Rang drei landete Quenotte unter Andreas Kreuzer, zeitgleich mit der besten Amazone des Springens, Diana Bülles vom gastgebenden Verein, die Podolski ritt. 

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