Charline Kriegs gewinnt Regenschlacht und Detmolder Pilsener Cup 2104

Wetterfeste Sieger: Charline Kriegs (RZFV Stadthagen) und Sacajawea flogen trotz starken Regens zum Sieg im Detmolder Pilsener Cup 2014.

Ausgerechnet im 21. Jahr war Petrus dem Detmolder Pilsener Cup nicht hold. Beim Finale, ausgetragen während der Lopshorn Classics in Lage, goss es in Strömen. „Das hätte ich mir anders gewünscht“, sagte Friederike Strate. Denn sie bekam heuer erstmals in der Geschichte des Cups im Finale kein Stechen zu sehen.

Dafür aber einen couragierten Ritt von Charline Kriegs (RZFV Stadthagen). Als einzige durchflog sie den Parcours, den Michael Neusesser für die Zwei-Sterne-Prüfung der Klasse M anspruchsvoll gestaltet hatte, auf Sacajawea ohne Fehl und Tadel in 80,2 Sekunden und sicherte sich damit den Sieg. Frank Drewes (RV Nethegau Brakel) und Chepetto waren zwar in 76,13 Sekunden bei weitem flotter unterwegs gewesen, doch die beiden mussten zwei Springfehler bilanzieren, und so hieß es am Ende für die beiden „Silber“. Gleiches gescha auch Klaus Thiesbrummel (RFV v. Lützow Herford) auf Emilio in 80,23 Sekunden, wofür es dann den dritten Platz im Finalspringen gab.

Dafür strahlten aber während der Siegerehrung gleich vier Damen um die Wette. Denn Friederike Strate ließ es sich nicht nehmen, in bewährter Manier mit Sonderpreisen die Pferdesportler zu ehren, die während der gesamten Serie die meisten Punkte gesammelt hatten. Und das gelang heuer Stefanie-Luise Sprenger vom RV Bad Meinberg am besten. Stattliche 140 Zähler hatte die Amazone in den sechs Etappen zusammengeritten. Mit 134 Punkten folgte ihr Simone Kippmann (RV Cherusker Remmighausen) vor der Vorjahres-Cup-Gewinnerin Kathrin Kemper (RFV v. Bismarck Exter), die 129 Zähler verbuchen durfte. Der beste Mann rangierte auf Platz fünf des Gesamtklassements: Thomas Tölke (RFV Lemgo) trug 101 Punkte zusammen.

Trotzdem galt es Abschied zu nehmen vom Detmolder Pilsener Cup. „Das war die letzte Serie“, sagte Friederike Strate sichtlich gerührt. Zwar will sie zusammen mit ihrer Schwester Simone und ihrer Mutter Renate weiterhin den Reitsport fördern. Doch eine ganze Serie von Springen zu finanzieren, sei einfach zu aufwändig. „Wir bleiben aber dem Reitsport treu“, versicherte sie.



Fröhliche Damen: Sponsorin Friederike Strate (v. r.) gratuliert fröhlich Stefanie-Luise Sprenger (RV Bad Meinberg), Simone Kippmann (RV Cherusker Remmighausen) und Kathrin Kemper (RV v. Bismarck Exter), die während der Serie die meisten Punkte zusammen getragen hatten.


 

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