Lützower Pferdesporttage

Erste Ergebnisse


Mittlere Tour

Auftakt am Freitag machten die regionalen Reiter in der Mittleren Tour. Die erste Abteilung des M**-Springens gewann Henrik Griese mit Fighting Luna vor Katharina Albersmeier mit Castella sowie Klaus Thiesbrummel und Lotta kann Alles. In der zweiten Abeilung für die Reiter mit der weiteren Anreise stan Andres Soto Velasques vorn, der El Viga gesattelt hatte. Zweiter wurde Thomas Heineking mit Leona, Dritte Annette Hardinghaus und Carmen.

Youngster-Tour

Das erste Springen der Youngster-Tour, M** für sechs- bzw. siebenjährige Pferde, ging über einen eher kringeligen Parcours. Knackpunkt waren die Wege zu Hindernis 6 und 7, beide waren aus der Wendung anzureiten. Speziell die Zweifache, Hindernis 6, kostete einige Fehler.

Bei den Sechsjährigen gewannen Kathrin Müller (Voßwinkel) und Emil vor Henrik Griese und Catokia. Dritte wurden Stephan Naber und Cörby.

In der Abteilung der Siebenjährigen legten Gerrit Nieberg und Verdinale als sechste Starter recht früh eine gute Zeit vor. Damit hatten sie anscheinend etliche der nachfolgenden Starter ziemlich beeindruckt, die erst gar nicht versuchten, die 63,77 Sekunden zu unterbieten. Viele, viele Nullrunden waren zu sehen - aber nur wenige schnelle Ritte. So lag Nieberg lange Zeit vorn, bis Kendra Claricia Brinkop und Landsdream als 34. Paar ihm fast eine Sekunde abnahm. Daran konnten auch die letzten fünf Starter nicht mehr rütteln, es siegte Brinkop vor Nieberg. Der Delbrücker Manuel Schwarzenberg wurde mit Pocahontas Dritter.

Große Tour

Die erste Prüfung der Großen Tour war als S* ausgeschrieben. Der Parcours mit elf Hindernissen, davon zwei zweifache Kombinationen, hatte seine Klippen in der Mitte des Platzes. Dort kreuzten sich zwei auf den Diagonalen angelegte Distanzen: Einmal vier Galoppsprünge von Sprung 6 auf die Zweifache 7a und 7b, und zum anderen fünf kurze Galoppsprünge von Sprung 9 auf 10. Der Einsprung zur Zweifachen fiel sehr häufig, wogegen das Zurückholen vor Sprung 10 den meisten Reitern gut gelang. Weiterer Knackpunkt war die zweite Zweifache, in Naturtönen gehalten und dazu aus der Wendung anzureiten.

Als erster Starter legte der Lützower Markus Brinkmann eine fehlerfreie schnelle Runde vor, die bis Starter 17 die Führung bedeutete: Thomas Heineking (Nendorf) und Gorado übernahmen. Allerdings nicht für lange, denn Sebastian Karshüning steuerte seine Castella auf den kürzestmöglichen Wegen durch den Kurs - keine Stange fiel, die Uhr blieb bei 58,47 Sekunden stehen. Auch wenn es einige versuchten, diese Zeit war nicht fehlerfrei zu unterbieten. Am nächsten dran kamen Dirk Klaproth (Braunschweig) und Graf Moritz, Dritte wurden Frederick Troschke aus Hagen und Charis.

Nachwuchsreiter-Tour

Um Punkte für den Reitsport Weitkamp Cup ging es im L-Stilspringen für Junioren und Junge Reiter. Hier sahen die Richter eine Reiterin ganz klar vorn, die nicht nur mit ihrem soliden Springsitz überzeugte, sondern auch technisch sehr sauber ritt und alle Absprünge passend gefunden hat: Franziska Ritter vom gastgebenden Verein durfte mit Conrad die goldene Schleife mit nach Hause nehmen, 8,0 lautete die Bewertung. Zweite wurde Kira Baltes (Oerlinghausen) mit Penny Lane, WN 7,8, vor Kim Meyer zu Bentrup (Diebrock) und Chiceria.

Regionale Tour

Hier stand das Sieger-M-Springen an: Die besten 40 Teilnehmer des M-Springens vom Mittwoch durften in diesem Ein-Sterne-M mit Stechen starten. 28 von ihnen nahmen die Möglichkeit wahr, und davon qualifizierten sich zehn für das Stechen. Den Weg zum Sieg suchten einige Reiter in einer extrem knapp Wendung nach Sprung 3, um so den Weg auf die zweifache Kombination reichlich abzukürzen. Die meisten verloren hierbei einmal komplett den "Gang", aller Fluss war raus. Nur Simone Kippmann und ihr 16-jähriger Purcival (RV Cherusker) meisterten das scharfe Abbiegen im Fluss und querten die Ziellinie bei 58,25 Sekunden. Der Brakeler Heinz Kirchhoff wurde zweiter auf My Cent - obwohl er den längstmöglichen Weg auf die zweifache Kombination genommen hatte, war er nur eine Dreiviertel-Sekunde langsamer als die Siegerin. Dritte wurden Lait Night und Bernd Balzereit (Schuckenbaum) in 59,75 Sekunden.  

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