Tag der Großen Preise und Küren zur Musik bei Future Champions Der ganz besondere Teamgeist des LVM-Championats

Future Champions, CDIOY Einzelwertung
Die Siegerin der CDIOY Einzelwertung, Semmieke Rothenberger wird bei Future Champions geehrt. / Foto: Rüchel

Sage und schreibe drei Große Preise standen am letzten Tag bei Future Champions auf dem Programm im Springstadion am Borgberg. Den Anfang machten die Junioren. Im Preis der Zeltverleih Kortkamp GmbH haben die jungen Talente im Sattel ihren Großen Preis ausgeritten, und zwar wie bei ihren großen Vorbildern natürlich mit Stechen. Es siegte die Norwegerin Ada Alette Braaten Johnsen mit Quarrycrest Reflection. Sie verwies die Österreicherin Marie Christine Sebesta mit Obora's Sherbet und Theodor Linde aus Dänemark mit Salto des Nauves HDC auf die Plätze.

Im Anschluss trafen sich die Nachwuchsreiter der Altersgruppe Children zu ihrem Großen Preis im Preis der OsnaTruck Nutzfahrzeuge GmbH. Hier ging der Sieg an den Iren Ciaran Foley mit Ballylynch Wizard. Zweite wurde Josephine Christian Jacobsen (DEN) mit Dakar vor Toscane Carloni Richard (ITA) mit Ambre d’Ermisserie.

Den krönenden Abschluss der Future Champions 2019 lieferte der Große Preis der Jungen Reiter im Preis der Pott´s Brauerei GmbH, der gleichzeitig Test-Prüfung für die Olympischen Spiele in Tokio war. Es siegte die Deutsche Mylen Kruse mit ihrem neunjährigen Oldenburger-Wallach Chaccmo knapp vor Amerikanerin Giavanna Rinaldi und Ihre ebenfalls neunjährige Oldenburger-Stute Concuela.

Eine weitere Olympia-Test-Prüfung wurde im Team ausgeritten und zwar im U21-Lager. Es siegte das Team aus den USA, für das Giavanna Rinaldi mit Cleo van de Helle, Samantha Cohen mit Billy Fanta sowie Claire Mckean mit Isabelle an den Start gingen. „Wir haben dieses Jahr eine Mannschaft nach Hagen geschickt, um genau diesen Olympischen Test mit zu erleben und für die Olympischen Spielen in Tokyo 2020 zu lernen.“ erklärte Chef d’Equipe Anne Kursinski. Platz zwei ging an die deutsche Mannschaft bestehend aus Zoe Osterhoff mit Chacenny, Kathrin Stolmeijer mit Chevenez und Leonie Böckmann mit Label d’Amour. Dritte wurde die Equipe aus Frankreich (Jean Xhemal/Reine de Maucourt, Alice Vancrayelynghe/Ipsy, Manon Ravenel/Ensing). 

Im Almased-Dressurstadion lief heute fast den ganzen Tag Musik, aber nicht irgendeine, sondern die herrliche Kür-Musik, die für die Nachwuchsdressurreiter ertönte. Im Preis der Liselott & Klaus Rheinberger-Stiftung gingen die Plätze eins bis vier an deutsche Talente. Es siegte in der Altersklasse der Jungen Reiter, also der U21, erwartungsgemäß Semmieke Rothenberger mit Dissertation. Zweite wurde Helen Erbe mit Fürst Kaspar gefolgt von Alexa Westendarp mit Four Seasons und Lia Welschof mit Linus K. Zum Abschluss der Dressurwettbewerbe bei Future Champions trafen sich weitere Junge Reiter zu ihrer Kür im Preis der Profi Green BV, wo die einzige Spanierin, Natalia Bacariza Danguillecourt, mit ihrem neunjährigen Dunkelfuchs-Wallach Romantico Ymas den Sieg für sich entscheiden konnte. Den zweiten Platz belegte die deutsche Amazonin Henriette Schmidt und Rocky’s Sunshine.   

Die Altersgruppe der Children ritten ihr Finale in einer Regelaufgabe aus. In diesem Preis des Horse Competence Center Germany siegte Allegra Schmitz-Morkramer mit Lavissaro vor Lisa Steisslinger mit Havanna Negra und der Niederländerin Lara van Nek mit Amazing Comeback. 

Ein alljährliches Highlight bei den Future Champions sind die LVM Masters der Landesverbände. Hier finden sich alters- und disziplinübergreifende Teams, die gemeinsam Punkte für ein Ranking sammeln. Somit fördert der langjährige Partner der Hagener Turniere, die LVM-Versicherung aus Münster, das Wir-Gefühl zwischen älteren und jüngeren Talenten im Spring- und Dressursattel.

Den diesjährigen Champions-Titel sicherte sich der LV Weser-Ems.  Die P.S.I. Events geht im Herbst weiter mit die Herbstturniere der Ankumer Dressur Club am 16.-20.10.2019 weiter

Text: Phoebe E. Rohn

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