Saisonabschluss für Voltigierer

Ein Tag für den Voltigiernachwuchs

Herford. Das Nennungsergebnis war schon überragend – und dann sind auch noch fast alle angemeldeten Voltigierer angetreten… Die Reithallen an der Planckstraße standen am Samstag ganz im Zeichen der jüngsten Voltigierer, die zum Teil eine weite Anreise auf sich genommen hatten.
Beinahe 500 Voltigierer ab vier Jahren mit knapp 50 Pferden unter anderem aus Lippstadt, Soest und Sendenhorst kamen nach Herford. Die Organisatoren rund um Begüm Yilmaz und Kirstin Remiasch waren erfreut, dass zum Saisonende so viele Turner antraten. „Das liegt zum einen sicher an den guten Bedingungen hier, aber unsere schönen Ehrenpreise locken sicher auch“, vermutet Yilmaz. Hier hatte Reitsport Weitkamp, Bielefeld, sich großzügig gezeigt.
Bei den Doppel-Voltigierern auf dem Holzpferd gelang dem gastgebenden Verein ein Hattrick: Die ersten drei Plätze gingen an „Lützower“ Teams. Trainerin Yilmaz betont, dass diese ihre Küren fast ausschließlich selbst entworfen haben. Die Herforder Stärke in diesem Bereich führt sie darauf zurück, dass ihre Sportler generell viel am Holzpferd trainieren. Yilmaz: „Einerseits aus Gründen der Pferdeschonung, andererseits hatten wir ja längere Zeit gar kein Voltigierpferd und waren auf die hölzerne Version angewiesen.“ Vorteil des fest stehenden Vierbeiners ist, dass die Küren zum Teil anspruchsvoller sind, als das auf einem Pferd in Bewegung gezeigt werden könnte.
Auf zwei Zirkeln wurde vom frühen Morgen bis zum späten Abend guter Sport gezeigt. Für etliche Voltigierer war es der erste öffentliche Auftritt überhaupt – Ehrensache, dass jeder Teilnehmer zumindest eine Schleife als Ehrenpreis mit nach Hause nehmen konnte.

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